BALLENSTEDT/MZ - Auf Einladung des Arbeitskreises "Bürger für Ballenstedt" besuchten drei Mitglieder der SPD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt Ballenstedt. Zu Gast waren Nadine Hampel, die arbeits- und tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Gerhard Miesterfeldt, wirtschaftspolitischer Sprecher, und Thomas Felke, Vorsitzender des Ausschusses für Landesentwicklung und Verkehr. Bei dem Treffen mit dem Sprecher des Arbeitskreises, Wolfram Babinecz, und den Ballenstedter Stadträten Uwe Roscher, Kurt Neumann und Wolfgang Kamla gemeinsam mit der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Wiebke Neumann, ging es um den Landesentwicklungsplan, der im Landtag nach der Sommerpause beraten wird und viele Konfliktfelder enthält, wie den geplanten Ballenstedter Steinbruch im Gebiet Kaufberg/Bauernwiese.
Zur Veranschaulichung besichtigten die Landespolitiker das Gelände, auf dem der Steinbruch geplant ist, und ließen sich von den Mitgliedern des Arbeitskreises deren Bedenken gegen einen möglichen Steinbruch erläutern. Besonders die Aspekte der Natur, des Tourismus und der Gesundheitseinrichtung Lungenklinik sehen die Steinbruch-Gegner durch den Gesteinsabbau im Ballenstedter Wald gefährdet.
"Solche Vor-Ort-Termine sind wichtig, damit sich unsere Abgeordneten und Politiker ein eigenes Bild machen können und mit den gesellschaftlichen Gruppen zu einem Thema direkt ins Gespräch kommen", betont die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Ballenstedt-Falkenstein/ Harz, Wiebke Neumann. Außerdem zeigten die Ballenstedter ihren Gästen noch das Gelände auf dem Ziegenberg, um sie auf die noch ungeklärten Nutzungspläne dort hinzuweisen.